Eröffnungsveranstaltung in Niedergrenzebach zum Katechismuspfad Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 08. März 2014 um 19:26 Uhr

Gottesdienst an Invokavit, 09.03.2014, um 15.30 Uhr in Niedergrenzebach

 

Am 9. 3.2014 um 15.30 Uhr findet in Niedergrenzebach ein Gottesdienst mit der Teilnahme von Konfirmanden statt.

Konfirmanden spielen die Versuchung Jesu (nach Mt 4).

Sie übernehmen Gebet und Lesungen.

Und sie teilen ihre Empfindungen und Assoziationen zum Erleben am Taufbecken in fünf Schritten mit:

 

1. Absage an die Mächte des Untergangs (vor dem Taufbecken, nach Westen gerichtet)

Ich blicke in die Richtung des Untergangs der Sonne.

Wenn man aus der Kirche herausgeht, geht man in den Alltag der Welt.

Viele Versuchungen liegen in meinem alltäglichen Leben, manche sind gefährlich.

Jesus hat dem Teufel abgesagt: Weg mit dir, Satan!

Er ist mein Vorbild, denn auch ich möchte nicht den bösen Mächten ausgeliefert sein.

Er ist mein Erlöser, denn nicht alles gelingt mir.

Die Menschen, die in ein Taufbecken stiegen, sagten vor dem Eintritt, in die Richtung des Sonnenuntergangs dem Teufel ab. Sie taten es zum Beispiel mit diesen Worten: „Ich widersage, dir, Satan, all deinem Pomp und all deinen Werken.“

 

2. Umkehr (nach Osten),

Ich wende mein Leben. Ich drehe mich um. Ich tue Buße.

Von nun an blicke ich nach Osten. Ich blicke Richtung Ostern. Es ist die Richtung des Sonnenaufgangs, die Richtung der Auferstehung.

Die Betenden in der Kirche blicken nach Osten. Die Toten auf den Friedhöfen auch.

Ich habe eine Hoffnung.

Das Leben ist mehr als Überleben. Von nun an orientiere ich mich. Ich richte mich dahin aus, wo immer wieder ein neuer Tag beginnt. Dahin, wo neues Leben beginnt.

Nun überschreite ich die Schwelle dahin, dass Gott an mir wirkt. Von nun an ein Leben lang. Es ist die Schwelle hin zum Eintauchen in Gottes Liebe.

 

3. Abstieg (in die Tiefe)

Ich steige hinab. Hinab in die Grube. Ich tauche hinab. Ob ich wieder auftauche?

Ich gehe in die Tiefe. Ich gehe der Sache auf den Grund. Ich will den Grund meines Lebens spüren.

Liegt der Grund im Erdboden. Adam ist aus Erde gemacht. Wir sind alle von der Erde.

Ich kenne einige, die sind tot und liegen in der Erde. Ist das am Ende alles?

Ich gehe in die Tiefe meines Lebens mit dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

 

4. Taufe (in der Tiefe)

Ich bin schon als Kind getauft. Meine Eltern und Paten haben Ja zur Taufe gesagt.

Ich stelle mir vor, ich wäre noch nicht getauft:

Ich werde gefragt, ob ich getauft werden möchte. Ja, sage ich. Und dann bekenne ich das, was die Christen des ersten Jahrhunderts im Fischsymbol Ichthys bekannt haben:

Jesus, Christus, Gottes Sohn, Heiland.

Ich werde getauft mit Wasser. Wasser brauchen wir zum Leben. Wir können es trinken. In Wasser waren wir im Bauch der Mutter. Wasser bringt die Fluten, in denen Menschen auch untergehen können. Durch das Wasser hindurch rettet uns Gott und führt uns zum neuen Leben.

Ich werde getauft in den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich werde in diesen Namen hineingetauft, der mir sagt, dass Gott für mich da ist und mich rettet.

Er rettet mich aus den Fluten, aus der Grube, aus der Not.

 

5. Aufstieg und Auferstehung (aus der Tiefe).

Ich steige auf. Drei Schritte nach oben. Ich stehe auf. Ich bleibe nicht am Boden. Ich habe eine Hoffnung. Ich gehe und blicke nach oben. Ich gehe und blicke nach vorne. Ich gehe und blicke nach Osten. Ein neuer Tag beginnt – heute und morgen und, das hoffe ich, das glaube ich, an einem fernen Tag und in Ewigkeit.

 

Nach dem Gottesdienst machen wir (Gemeinde inkl. Konfirmanden) unsere "ersten Schritte" auf dem Katechismuspfad Richtung Glaubensbekenntnis in Ziegenhain, wo um 17.00 Uhr die Eröffnung des Katechismuspfads gefeiert wird.

 

Erzähle von Jesu Passion

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