Gruß geschrieben!


Im Zeichen des Kreuzes Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Dienstag, den 22. September 2015 um 18:11 Uhr

Liebe Christin, lieber Christ,

wie viele Kreuze siehst Du auf unserer Titelseite. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben? Oder sogar  Hunderte? Oder gar keins?

Das Kreuz, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde, bestand aus einem Stamm oder Pfahl. Den schweren Querbalken musste Jesus selbst tragen. Dieser wurde auf den Stamm fixiert, sodass eine T-Form entstand. Auf Jesu Kreuz kam über sein Haupt eine Tafel, mit der Pilatus diejenigen ärgern wollte, die ihn zur Verurteilung Jesu drängten. Auf dieser Tafel stand nämlich: Jesus von Nazareth, König der Juden.

Im Laufe der ersten Jahrzehnte der Christenheit wurde aus dem T das †.

Es wurde etwa so gedeutet: Die Horizontale zeigt die Erde an, und die Vertikale das Wirken Gottes im Himmel, auf Erden und unter der Erde.

Oder so: Die Tiefe ist der Glaube, die Länge die Beharrlichkeit, die Höhe ist die Hoffnung, und die Breite ist die Liebe.

Weltweit ist es unter Christen üblich, das Kreuz zu schlagen. Martin Luther empfiehlt es uns für seinen Abendsegen und seinen Morgensegen.

Und bei Rückenschmerzen wirst Du verstanden, wenn Du sagst, dass du es am Kreuz hast.

Als Symbol hat das Kreuz mehrfache Bedeutung: Es steht für Leid und Marter. Es steht ebenso für den Tod, darüber hinaus aber auch für die Auferstehung (daher haben manche Kirchen und Taufbecken diese Form). Da Jesus Christus diesen Weg gegangen ist, ist das Kreuz das Zeichen für einen Anhänger Christi. Es steht also für Christus und für den Glauben der Christen an ihn.

Darum gehört zum Fest der Konfirmation auch das Zeichen des Kreuzes, beim Segen, bei der Kette und bei der Kerze.

 

Dein Pfarrer

Hans-Gerrit Auel

 

 

 
Schwächelndes Zitat Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Donnerstag, den 18. Juni 2015 um 17:22 Uhr

Liebe Christen,

schlimm, wenn Gutes seicht wird! Bei einigen Kirchenliedern liegt das auf der Hand. Irgend jemandem (oder einem Gremium) passt eine Aussage nicht ganz und sie wird mir nichts, dir nichts verändert. Millionen Menschen singen zum Beispiel das Lied „So nimm denn meine Hände“ von Julie Hausmann nach einem anderen Text als dem, der von der Dichterin stammt. Die Wandervögel brachten 1914 Julie Hausmanns Gedicht, das durch die Melodie von Friedrich Silcher als drei- statt sechsstrophiges Lied bekannt geworden war, mit verändertem Text heraus. Die Veränderungen sind bedenkliche Abmilderungen von Hausmanns Kernaussage:

1. Mach mein schwaches Herz endlich stille ist poetischer und treffender, weil das Wort „endlich“ ein vokabuliertes Seufzen ist, das sowohl zeitlich wie endzeitlich Erfüllung ausdrückt. „Gänzlich“ hingegen verdreht den ursprünglichen Text, weil es die fälschliche Mitteilung enthält, das mein schwaches Herz ansatzweise bereits stille gemacht worden wäre. Hier wird Hausmanns Bitte jäh verkannt.

2. Wenn ich auch gar nichts fühle von Deiner Macht drückt Gottesferne aus. Die Ersetzung des „gar nichts“ durch ein „gleich nichts“ ist gravierend, behauptet sie doch, es gäbe zwar Momente, in denen Gott nicht zu spüren sei, aber zu anderen Zeiten wäre dies anders. Darum geht es aber ganz und gar nicht in diesem Gedicht. Es geht um ein Grundgefühl, das viele Menschen kennen: nämlich „gar nichts“ von Gottes Macht zu fühlen.

3. Du bringst mich doch zum Ziele ist sprachlich stärker als Du führst mich doch zum Ziele. Zum einen heißt es bereits und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich, zum anderen bedeutet „bringen“  klarer noch als „führen“ soviel wie geleiten und begleiten. Wer kennt sie nicht, die alte Frage von Kindern und Verliebten: Kannst du mich noch nach Hause bringen?

 

Ihr Pfarrer

Hans-Gerrit Auel

 

 

 
Wer in die Sonne sieht, wird blind Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Mittwoch, den 18. März 2015 um 18:55 Uhr

Liebe Christen,

unsere Augen sind nicht dafür gemacht, um in die Sonne zu sehen. Wer hineinsieht, der wird blind.

Aber alles, was die Sonne bescheint, können wir uns voller Freude ansehen.

So ähnlich ist es auch mit Gott. Unsere Augen sind nicht dafür gemacht, ihn zu sehen. Aber die Spuren, die er hinterlässt, die können uns zum Staunen bringen - und vielleicht sogar zum Lobgesang.

 

Euer Pfarrer

Hans-Gerrit Auel

 
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