Gruß geschrieben!


Weihnachten - Ein Kommen und Gehen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Dienstag, den 18. Dezember 2012 um 16:22 Uhr

Weihnachten - Ein Kommen und Gehen

Liebe Christen,

die Jahre kommen und gehen. Auch die Menschen kommen und gehen.
Doch während die Jahre vorbei gehen, gehen wir Menschen hoffentlich nicht vorbei - gehen wir hoffentlich nicht vorbei am Leid und an der Armut unserer Mitmenschen.
Ja, wir sagen es wohl: Ich komm dann mal vorbei … und meinen es leider ernster, als wir es schnell mal gesagt haben.
Denn vorbei sind schnell die Gelegenheiten fürs Ankommen, fürs Dasein und dann auch wieder fürs Gehen.
Vielleicht hat es etwas Bleibendes, wenn wir kommen und gehen. Und womöglich hat es etwas Verschwindendes, wenn wir vorbei kommen und vorbei gehen.Denn wenn wir vorbei leben, am Leben vorbei, dann „bye bye“.
Wenn Weihnachten jedoch nicht nur „buy buy“ gewesen ist, dann erleben wir, wie Gott ankommt - ziemlich menschlich und dabei himmlisch göttlich. Gott ist ganz bei sich, wenn er bei den Menschen ist.Wenn wir ihn nur beinahe sehen, dann, weil er nahe bei uns ist. Manchmal, für einen Augenblick, werden wir angesehen. Doch unsere Augen sehen den Augen-Blick nicht, mit dem Gott uns ansieht. Das war schon bei Mose und Elia so: Vorbei ist der Augenblick, der unfassbare Moment. Gott ist weiter. Du kannst ihn nicht festhalten, aber er wird dich prägen.

Frohe Weihnachten!

Euer Pfarrer Hans-Gerrit Auel

 

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen.

Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.

Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht,

So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

(Andreas Gryphius)

 
Ein Lese-Tipp Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Montag, den 22. Oktober 2012 um 11:09 Uhr

Ein Lese-Tipp

Liebe Christen,

als Hertzko Haft 15 Jahre alt war und in Leah Pablanski die Frau seines Lebens gefunden hatte, nahmen ihn die Nazis fest. Durch mehrere Arbeits- und Vernichtungslager kam Hertzko Haft allein durch die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seiner Leah.
In Auschwitz musste der polnische Jude zur Belustigung der SS-Offiziere gegen Mithäftlinge boxen: Wer verliert, stirbt. Hertzko Haft hat alle Kämpfe gewonnen, am Ende auch den gegen Auschwitz.
Weil er Leah in Amerika vermutet, geht er dorthin und beginnt eine Karriere als Profiboxer - in der Hoffnung dadurch in der Zeitung zu stehen, damit Leah weiß, dass er noch lebt.
Da er nichts von ihr hört und ein Kampf gegen Rocky Marciano (wohl durch das Einmischen der Mafia) verloren geht, heiratet er und gründet eine Familie.
Nach vielen Jahren erhält er die Nachricht, dass Leah in Florida lebt. Mit seinem ältesten Sohn fährt er zu seiner Jugendliebe, die, an Krebs erkrankt, dem Tode nahe ist. Leahs Familie hat großes Verständnis für das Schicksal der beiden.
Ein Spaziergang, bei dem sich Leah auf Hertzko stützt: Das bleibt von einer Jugendliebe, die eine unfassbare Kraft entfaltet hat.
Als sie nach dem Gang durch den Garten ins Haus zurückkamen, mussten sie nun endgültig Abschied nehmen.
Die gebrechliche Frau und der frühere Boxer umarmten sich, und als Leah die Treppe hinauf in ihr Zimmer ging, schaute sie noch einmal zu ihm und sagte: „Ikh hob dikh keynmol nit fargesn.“
Zu seinem Sohn Alan sagte Hertzko Haft auf der Rückfahrt: „Eines Tages werde ich dir alles erzählen.“
Es dauerte 40 Jahre.

 

Ihr Pfarrer
Hans-Gerrit Auel

Alan Scott Haft: Eines Tages werde ich alles erzählen. Göttingen 2009

Reinhard Kleist: Der Boxer. Die wahre Geschichte des Hertzko Haft. Graphic Novel. Hamburg 2012

 
FAHR-Tipps für den richtigen GANG Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Mittwoch, den 05. September 2012 um 18:34 Uhr

FAHR-Tipps für den richtigen GANG

Liebe Christen,

manchmal gibt es turbulente Zeiten im Leben. Wir empfinden Stress und Hektik in seinen Auswirkungen auf Leib und Seele. Dann gibt es einen scheinbar naheliegenden Tipp, nämlich einen Gang herunterzuschalten.

Nun stelle ich mir das bei einem Auto vor. Ich fahre im hohen Gang auf der Straße ein normales Tempo; der Drehzahlmesser kündet von ruhigem Lauf, und der Spritverbrauch ist gering. Wenn ich nun herunterschalte, erhöhe ich die Drehzahl, der Motor wird lauter und gefräßiger und ich muss wieder eher Gas geben, statt das Auto rollen zu lassen. Ein paar Gänge weiter heruntergeschaltet ist der Drehzahlmesser im roten Bereich. Und das macht ein Motor auf Dauer nicht mit.

Einen Gang herunterschalten soll als Redewendung wohl eher sagen, dass man das Tempo rausnehmen soll. Aber auch dann ist es schonender, im möglichst großen Gang zu fahren.

Es gibt eine Ausnahme: Wenn es bergab geht, dann hilft es auf jeden Fall, einen Gang zurückzuschalten. Dazu gehört aber die Selbsterkenntnis, dass es für mich bergab geht. Das aber ist für einen Wagenführer gar nicht so einfach, so offensichtlich es auch sein mag.

Darum hier ein paar neue nützliche Tipps:

  • Ab und zu eine Rast machen
  • Im schönen Österreich auftanken
  • Nicht das fünfte Rad am Wagen sein
  • Auf das Profil achten
  • Achtung, Wildwechsel!
  • Nicht ständig auf die Bremse treten
  • Licht an, aber Blitzlichter meiden
  • Das eigene Fahrzeug mal überholen lassen
  • Jährlicher Check (und eine Antwort suchen, warum es scheckheftgepflegt mit „s“ heißt)
  • Ab und zu aussteigen
  • Reifen

 

Ihr Fahrer
Hans-Gerrit Auel

PS: Lass fahren dahin, sie haben‘s kein Gewinn. (Martin Luther, EG 362)

 
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