Gruß geschrieben!


Sehnsucht nach Familie Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 20:26 Uhr

Sehnsucht nach Familie

Liebe Christen,

die heilige Familie ist ein anrührendes und gerade in der Stille der Heiligen Nacht bewegendes Bild. Es kündet von einer Sehnsucht nach Familie. Vater, Mutter und Kind. Das ist gut so.

Und es ist gut, dass die Heilige Familie sich von Gottes Engel leiten lässt. So vieles würde dagegen sprechen, diesen beschwerlichen Weg zu gehen - nach Bethlehem, nach Ägypten, wieder zurück.
Sie gehen diesen Weg und geben uns ein Bild davon, wie schwer auch das gesegnete Leben ist. Und noch viel mehr geben sie uns ein Bild davon, wie gesegnet auch das schwere Leben ist.

Und ich denke an die vielen Familien, die harte Schicksalsschläge verkraften müssen. Die Anstrengungen jedes einzelnen führen nicht weiter; sie sind zu streng.

Einfach da zu sein und seinem Traum zu folgen, das macht Josef so wunderbar männlich und väterlich.
Einfach da zu sein und ihrem Herzen zu folgen, das macht Maria so wunderbar weiblich und mütterlich.
Da zu sein, wo vorher nichts war, das macht Jesus so wunderbar menschlich und göttlich.

Frohe Weihnachten!

Euer Pfarrer

 
Advent Drucken E-Mail
Geschrieben von: Elke Korell   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 18:46 Uhr

Leere Krippe

Advent – Unterwegs sein in froher Erwartung -

Unterwegs sein und warten.

Advent –

Unterwegs sein und neugierig.

Unterwegs sein mit gemischten Gefühlen.

Voller Freude auf das Licht das  kommt,

die Liebe die sich ausbreitet,

das Leben das uns geschenkt wird.

 

Das wäre schön ..

auf etwas hoffen können

was das Leben lichter macht

und leichter das Herz ..

das gebrochene ängstliche

und dann den Mut haben

die Türen weit auf zu machen

und die Augen und die Ohren

und auch den Mund

nicht länger zu verschließen.

Das wäre schön ..

gäbe uns Kraft ließe uns geduldig warten

dem Kommenden entgegen sehen.

 

Er ist gerecht ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsere Not zum End er bringt, der halben jauchzt mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.

 

Das wäre schön

Wenn am Horizont Schiffe auftauchen

Eins nach dem anderen

Beladen mit Hoffnungsbrot

Bis an den Rand

Das immer mehr wird

Durch mit – teilen miteinander teilen

Das wäre schön ...

Das stärkt uns, unsere Gemeinschaft.

 

Es kommt ein Schiff geladen bis an sein höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort.

Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last. Das Segel ist die Liebe der Heilig Geist der Mast.

 

Das wäre schön

Wenn Gott nicht aufhörte zu träumen in uns

Vom vollen Leben einer Zukunft für alle

Und wenn dann der Himmel aufreißen würde

Ganz plötzlich

Neue Wege sich auftun

Hinter dem Horizont

Das wäre schön.

 

O, Heiland reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf, reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab wo Schloss und Riegel für.

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm tröst uns hier im Jammertal.

O, klare Sonn, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern; o, Sonn geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.

 

Das wäre schön

Wenn dann die Köpfe sich heben

Deiner Liebe entgegen.

Unsere Hände sich dir entgegen strecken

Unsere Stimmen dir alle Zeit Lob singen.

Dann ist Advent

Bereitet sein für den großen Gast.

 

Gott will im Dunkel wohnen  und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der lässt den Sünder nicht. Wer  hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.

Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und Schuld. Doch wandert mit uns allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.

Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf! Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah. Nun hat sich euch verbündet, den Gott euch selbst aus ersah.

Einen gesegneten Advent eure Prädikantin Elke Korell

 
Zwecklos - aber nicht sinnlos Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 09. Oktober 2014 um 17:52 Uhr

Zwecklos - aber nicht sinnlos

Liebe Christin, lieber Christ,

in der schwedischen Fernsehserie „Äkta människor“ (echte Menschen) leben Menschen mit Hubots, menschenähnlichen Robotern. Nach einer Auseinandersetzung zweier Hubots fragt der arbeitende Hubot Vera den Familienvater, wozu der Hubot Mimi, ein anderer Hubot, der bei Familie Engmann wohnt, überhaupt diene.
Der arbeitslose Ehemann einer angesehenen Anwältin antwortet: „Zu nichts!“ Nach einer kleinen Pause fügt er hinzu: „So wie ich.“

Im ersten Moment ist vielleicht noch Bedauern zu spüren, dass da jemand keine Aufgabe hat. Doch auf den zweiten Blick merkst Du, worin Menschenwürde begründet liegt, nämlich darin, keinem Zweck unterworfen zu sein. Ein echter Mensch dient zu nichts und unterscheidet sich gerade darin von einer Maschine.

In Zeiten der Rationalisierung von Arbeitsplätzen und der Digitalisierung nahezu aller Bereiche unseres Lebens ist in der Tat zu fragen, ob der Mensch nur dazu dienen soll, Große größer zu machen.
Es ist das „dazu“ oder das „um zu“, dass aus dem Dienen einen unmenschlichen Dienst macht. Denn einem Kind oder einem alten Menschen zu dienen, einem kranken oder einem schwachen Menschen, ist ein unmittelbarer Dienst für den Nächsten. Dienst an den Kleinen lässt diese nicht klein.

Zum Dienst am Nächsten brauchen wir Nächstenliebe. Der Verdienst ist allenfalls ein Danke! Es ist wertvoll, ob es gesagt und gezeigt wird oder nicht.
Dienen wir? Oder wozu dienen wir?

Noch einmal: Menschliche Würde und Freiheit ist es, zweck-los zu sein. Du bist dort ein echter Mensch, wo Du loslässt vom Zweck

… und auf einmal einen Sinn entdeckst.

Dein Pfarrer

Hans-Gerrit Auel

 
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